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Suchbegriff: Wirtschaftspolitische Maßnahmen der Regierung

Der Artikel befasst sich mit den Herausforderungen, denen sich die Schweizerische Nationalbank gegenübersieht, da der US-Dollar Anfang 2026 deutlich an Wert verliert und der Schweizer Franken damit auf den höchsten Stand seit 2011 steigt. Dies schafft Probleme für die exportabhängige Wirtschaft der Schweiz, da ihre Waren im Ausland teurer werden und die Inflation gedämpft wird. Die SNB hat nur begrenzte Möglichkeiten – entweder die Zinsen in den negativen Bereich zu senken oder in die Devisenmärkte einzugreifen, was beides mit erheblichen Nachteilen verbunden ist. Der Rückgang des Dollars ist auf sinkende US-Zinsen und die Diversifizierung globaler Investoren weg vom Dollar aufgrund von Bedenken hinsichtlich der institutionellen Stabilität der USA zurückzuführen. Die Situation verdeutlicht die allgemeinen globalen wirtschaftlichen Spannungen und die Vernetzung der Devisenmärkte.
Ein WTO-Gremium hat zugunsten Chinas in dessen Beschwerde gegen US-Subventionen für saubere Energie im Rahmen des Inflation Reduction Act entschieden und den USA empfohlen, diskriminierende Steuergutschriften bis Oktober 2026 zurückzuziehen. China lobte das Urteil als objektiv, während die USA die WTO-Regeln als unzureichend kritisierten, um Probleme mit Überkapazitäten anzugehen. Im Mittelpunkt des Streits stehen Steuergutschriften, die laut China Importe diskriminieren und der chinesischen Elektrofahrzeugindustrie schaden.
Donald Trump hat den ehemaligen Fed-Gouverneur Kevin Warsh als seinen Kandidaten für die Leitung der Federal Reserve ausgewählt, was von den Finanzmärkten mit Erleichterung aufgenommen wurde. Warsh, der während der Finanzkrise 2008 im Vorstand der Fed tätig war, gilt als kompetent und repräsentiert das traditionelle Image der Fed, ist aber gleichzeitig offen für Trumps politische Präferenzen. Die Nominierung muss angesichts politischer Spannungen noch vom Senat bestätigt werden, wobei die Demokraten um die Unabhängigkeit der Fed besorgt sind und die Republikaner die Nominierung aufgrund einer laufenden Untersuchung gegen den derzeitigen Vorsitzenden Jerome Powell möglicherweise blockieren könnten.
Die US-Aktienindizes zeigten nach der Nominierung von Kevin Warsh zum Vorsitzenden der US-Notenbank nur minimale Bewegungen, da eine weniger lockere Geldpolitik erwartet wird. Der Dollar legte zu und übte Druck auf Rohstoffpreise wie Gold und Silber aus. Apple meldete einen Rekordquartalsumsatz und positive Aussichten, während eine parteiübergreifende Einigung über den Haushalt eine Schließung der US-Regierung verhinderte.
Die Inflationsrate in Deutschland stieg im Januar auf 2,1 % und übertraf damit die Erwartungen der Ökonomen und das Ziel der EZB. Der Dienstleistungssektor war mit einem Anstieg von 3,2 % der Haupttreiber, was vor allem auf Preiserhöhungen im öffentlichen Nahverkehr zurückzuführen ist. Auch die Lebensmittelpreise stiegen deutlich, insbesondere für Kaffee, Schokolade und Fleisch. Staatliche Hilfsmaßnahmen wie die Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie wurden größtenteils von den Unternehmen absorbiert und nicht an die Verbraucher weitergegeben. Ökonomen nennen steigende Energiepreise, geopolitische Risiken und Steueränderungen als Faktoren, die dazu beitragen, obwohl ein starker Euro die Inflation dämpft, indem er Importe verbilligt.
Die deutsche Wirtschaft wuchs im vierten Quartal 2025 um 0,3 % und lag damit leicht über den Erwartungen, was auf den gestiegenen privaten und staatlichen Konsum zurückzuführen ist. Die Exporte standen jedoch aufgrund der US-Zölle, eines stärkeren Euro und der chinesischen Konkurrenz vor Herausforderungen. Während 2025 nach zwei Jahren des Rückgangs ein Gesamtwachstum von 0,2 % zu verzeichnen war, bleibt die Wirtschaftsleistung weiterhin nahe dem Niveau von 2019. Die Stimmung in der Wirtschaft bleibt angesichts der anhaltend schwachen Nachfrage vorsichtig, und Ökonomen fordern trotz staatlicher Konjunkturmaßnahmen Strukturreformen, um ein nachhaltig höheres Wachstum zu erreichen.
Kevin Warsh wurde von Präsident Trump zum neuen Vorsitzenden der US-Notenbank nominiert, was einen Wandel von einer datenabhängigen Politikgestaltung hin zu einer von Überzeugungen geleiteten Wirtschaftspolitik bedeutet. Warsh befürwortet aggressive Zinssenkungen bei gleichzeitiger Straffung der Geldmenge an der Wall Street, da er davon überzeugt ist, dass künstliche Intelligenz ein Produktivitätswunder bewirken wird, das als disinflationäre Kraft wirkt. Die Ernennung wurde von den Märkten begrüßt, obwohl Spannungen zwischen Warshs hawkischer Haltung und Trumps Wunsch nach niedrigen Finanzierungskosten bestehen und die Umsetzung seiner Pläne zum Bilanzabbau mit potenziellen Herausforderungen verbunden ist.
Präsident Trump hat Kevin Warsh als Nachfolger von Jerome Powell für den Vorsitz der US-Notenbank nominiert. Die Nominierung löste sofortige Marktreaktionen aus, darunter eine Aufwertung des Dollars und einen Rückgang des Goldpreises, was darauf hindeutet, dass Warsh eine weniger aggressive geldpolitische Lockerung verfolgen könnte, als Trump es sich wünscht. Warsh gilt zwar als marktfreundlich, Experten diskutieren jedoch, ob er dem politischen Druck zur Senkung der Zinsen widerstehen wird. Die Nominierung muss noch vom Senat bestätigt werden, wobei die Republikaner aufgrund der laufenden Ermittlungen gegen Powell Widerstand leisten. Analysten gehen davon aus, dass Warsh einen konservativeren Ansatz in Bezug auf die Bilanz der Fed verfolgen könnte, was möglicherweise im Widerspruch zu Trumps wirtschaftlichen Zielen steht.
Präsident Donald Trump hat Kevin Warsh, einen ehemaligen Gouverneur der Federal Reserve und Wissenschaftler aus Stanford, als nächsten Vorsitzenden der Federal Reserve nominiert. Die Nominierung erfolgt inmitten von Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Fed hinsichtlich der Inflationskontrolle gegenüber der Unterstützung des Arbeitsmarktes und folgt auf Trumps Kritik am derzeitigen Vorsitzenden Jay Powell. Warsh genießt an der Wall Street hohes Ansehen, muss sich jedoch angesichts politischer Spannungen, darunter eine Untersuchung des Justizministeriums gegen Powell, einer Bestätigung durch den Senat stellen.
Analysen deuten darauf hin, dass Donald Trumps Präferenz für einen schwächeren US-Dollar seinen Zielen in Bezug auf die Erschwinglichkeit widersprechen könnte, da eine schwache Währung zu höheren Importkosten und Inflationsdruck führen kann.

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